3D-Drucker „Flashforge Creator“ eingetroffen

Gestern ist mein schöner neuer 3D-Drucker „Flashforge Creator“ eingetroffen. Bestellt habe ich bei noDNA.de. Der Versand erfolgte sofort nach Zahlungseingang – das Paket war am nächsten Tag da.

Ich rief bei noDNA.de an, um herauszufinden, ob ich besser ABS oder PLA bestelle. Ich bekam sofort einen sehr netten Mitarbeiter an die Strippe, der mir versicherte, dass man problemlos PLA mit dem „Flashforge Creator“ drucken kann.

Das Gerät kam in einem großen Karton und war ordentlich verpackt. Trotzdem ist ein Endschalter an der X-Achse defekt gewesen. Zum Glück konnte ich den Schalter gerade schieben, so dass der er auch betätigt werden kann – es fehlt aber die Metalllasche, die eigentlich den Plastiknippel drückt.

Kurzes Ticket an den Support von noDNA mit der Bitte um Ersatz – Ersatzteil wurde sofort in China bestellt. Werde ich wohl bekommen, sobald es bei noDNA eingetroffen ist.

Nach dem Auf- und Zusammenbauen, das problemlos verlief, war die Einrichtung der Software etwas holprig – letzendlich läuft ReplicatorG aber problemlos unter meinem Linux Mint KDE. Auch die Verbindung per USB klappt nachdem der Lese-/Schreibzugriff auf das Device /dev/ttyACM0 für den eigenen User gegeben ist. Dazu den Benutzer in die passende Gruppe stecken.

Wie wohl schon oft gesagt, ist ein A&O für gute Druckergebnisse die korrekte Ausrichtung der Plattform zu den Düsen. Dazu die Kalibrierung einige Male durchgehen. Die Einstellschrauben sind etwas schwergängig. Dafür scheinen sie aber auch zu halten.

Erste Druckergebnisse sind ein Tubenquetschie und eine USS Enterprise NCC 1701 welche in 4 Teilen gedruckt wurde. Ich bin ganz zufrieden damit, wobei es sicher deutlich besser geht.

Vor allem das eine Teil der Enterprise mit dem Namen „Secondary_Hull_rear“ war besonders schwierig auszudrucken. Der eine Turm löste sich immer wieder nach etwa der Hälfte der Höhe von der Plattform, was zu einem Schrottdruck führte. Ich bin noch unschlüssig, welche Druckparameter besser oder schlechter sind – das ist eine Wissenschaft für sich. Bei jedem Drucker, jedem zu druckenden Teil und wohl auch wohl bei jedem Plastik sind die Ergebnisse bei gleichen Parametern unterschiedlich.

Man muss viel Zeit aufwenden und gezielte Parameteränderungen mit sofortigem Testdruck durchführen. Man sollte sich vielleicht mal ein Notizheft anlegen zum Notieren der Einstellungen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.